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Gerade mal fünf Jahre ist es her, dass wir unsere Unterstützung in dem bettelarmen Irulardorf Veeranakunnam begonnen haben (siehe hier). Wir haben damals das Dorfzentrum provisorisch im Tempel der Dorfgemeinschaft eingerichtet. Seitdem hat sich dort viel getan: Die Kinder werden gut ernährt, tragen ordentliche Kleidung und lernen sehr gut in der Schule und in unserem Dorfzentrum. Das ganze Dorf spürt die Hoffnung der Kinder auf ein selbstbestimmtes Leben, die durch das Wirken von Nandri nun real geworden ist. Aber vor allem: ihre stumpfen und ausdruckslosen Blicke sind einem fröhlichen und aufgeweckten Lachen ihrer Augen gewichen. Das zu erleben, zeigt die segensreichen Wirkungen Ihrer Spenden und ist für uns mehr als Lohn der ehrenamtlichen Arbeit.
Nun gehen wir den nächsten Schritt. Wie in anderen Dörfern auch, verändert ein festes Gebäude, das durch Nandri errichtet und betrieben wird, den Charakter eines Dorfes und seiner Bewohner. Plötzlich erfahren sie, was es bedeutet, wenn in sie „investiert“ wird und sie nicht immer nur von Almosen und den niedersten Tagelohnarbeiten leben müssen. Wir machen das nach gründlicher Überlegung, wenn die Zusammenarbeit mit den Familien im Dorf gereift ist und wir von einer weiteren Vertiefung ausgehen können. Und natürlich braucht es auch einen Spender, der bereit ist, ein solches Dorfzentrum zu finanzieren, denn dies ist nicht aus den normalen Patengeldern finanzierbar.
Wir haben nun sowohl das Zutrauen in die Zusammenarbeit mit der Dorfgemeinschaft gewonnen sowie ein geeignetes Gelände und einen Sponsor gefunden, der bereits schon das Dorfzentrum in Sirupinayur finanziert hat: Das Ehepaar Bürkle, dem wir dafür sehr dankbar sind!

Heute wollen wir daher über den Start der Bauarbeiten berichten. Es beginnt wie immer mit einer Puja, einer traditionellen Segnungszeremonie in Indien, um dem neuen Projekt alle guten Wünsche und die Gunst der verschiedenen Götter zuteilwerden zu lassen.

Dann wird in harter (Hand-)Arbeit der Boden vorbereitet und die Fundamente erstellt. Auf diese kommen dann die Mauern, die tragende Funktion haben. Und natürlich werden die Arbeiter für ihre harte Arbeit auch nicht nur entlohnt, sondern bekommen ein gutes stärkendes Essen in dem provisorischen Dorfzentrum.
Wir freuen uns mit Ihnen allen, dass wir auch in Veeranakunnam bald ein Dorfzentrum haben werden, das die Hoffnung auf eine bessere Zukunft „anfassbar“ macht und auch in Notzeiten wie Starkregen, Flut oder Dürre den Dorfbewohnern als Schutzraum dient. Und natürlich berichten wir von der Eröffnung und Einweihung, wenn es so weit ist!


