Nandri Kinderhilfe e.V.

Nandri unterstützt Studenten – gerade auch in Covid 19 Zeiten

Nandri unterstützt Studenten – gerade auch in Covid 19 Zeiten Da Nandri seit Jahrzehnten in Tamil Nadu wirkt, haben viele Kinder mittlerweile die Fähigkeiten erhalten, auf Universitäten oder Krankenschwester-Schulen zu gehen. Wir unterstützen sie dabei nach unseren Kräften und zur Verfügung stehenden Spendengeldern. Heute stellen wir Ihnen mit Freude vier davon vor!   K.NithyalakshmiSie wird ihr Studium als Krankenschwester im August 2021 beenden und dann als Krankenschwester in einem Krankenhaus anfangen zu arbeiten. Aktuell durchläuft sie die praktische Ausbildung in verschiedenen Krankenhäusern. Wir tun momentan alles dafür, dass sie auch eine Impfung erhält. Sie möchte auch Deutsch lernen, da sie sich vorstellen kann, später in Deutschland als Krankenschwester zu arbeiten     T. GiritharanEr wird sein Studium als Mechanical Engineer im Juli 2021 beenden. Seine abschließenden Prüfungen werden im Juli stattfinden. Er geht davon aus, dass er auch dabei sehr gute Noten erreichen wird. Er hat während Covid19 auch an Online-Kursen zu wichtigen Programmier-und Analysesprachen teilgenommen, deren Finanzierung ebenfalls durch Sie ermöglicht wurde. Es wird für ihn kein Problem sein, einen guten Job z.B. in der IT Industrie zu finden.     MahalakshmiSie ist seit kurzem Vollwaise (ihre Mutter starb 2015, ihr Vater im August 2020) und wird aktuell durch Nachbarn und Verwandte nur soweit unterstützt, dass sie nicht verhungern muss. Sie hat letztes Jahr ein Mathematik-Studium begonnen, aber mit dem Tod des Vaters fehlen ihr nun die Mittel für die Fortsetzung des Studiums. Nandri hat die Förderung übernommen – mit Noten über 80% gehört sie zu den Besten ihres Jahrgangs. Sie wird ihr 2. Studienjahr im Juli 2021 mit den dann anstehenden Prüfungen beenden und freut sich auf das nächste Studienjahr.     A. Anpin RajAnpin hat im letzten Jahr seinen Abschluss als B.E. Computer Science in 2020 sehr erfolgreich gemacht und wurde durch Nandri unterstützt. Er arbeitet mittlerweile bei Makarios Digital. Diese Firma entwickelt e-Commerce Plattformen für Unternehmen in Tamil Nadu. Nandri hat einem jungen Menschen eine sehr gute Perspektive ermöglicht!   Wenn auch Sie einen jungen Menschen bei einem Studium unterstützten wollen, so melden Sie sich gerne bei Monika Gerbas monika.gerbas@gmx.de oder Steffen Roehn steffen.roehn@nandrikinderhilfe.de Herzlichst, Ihre Monika Gerbas und Steffen Roehn

Wir stellen vor: Christal – Nandri ermöglichte den Weg zur Ärztin

Wir stellen vor: Christal – Nandri ermöglichte den Weg zur Ärztin Christal ist die Tochter armer, ungebildeter Eltern und konnte durch die Unterstützung von Nandri Medizin studieren. Jetzt ist sie eine gute Ärztin und arbeitet in einem Privat-Hospital. Damit steht sie auf eigenen Füßen und trägt zum Gemeinwohl in Indien bei. Sie ist damit auch ein wichtiges Vorbild für junge Mädchen, sie ansonsten als Kinder schon arbeiten müssen oder gar zwangsverheiratet werden. Für Nandri und alle Paten ist das eine große Genugtuung zu sehen, wie sich die Investition in Bildung auszahlt! Ihre Monika Gerbas und Steffen Roehn

Indien im Würgegriff der Pandemie – so hilft Nandri

Indien im Würgegriff der Pandemie – so hilft Nandri Liebe Paten, Förderer und Freunde der Nandri Kinderhilfe, der Frühling ist da, die Blumen blühen und auf den Feldern wächst die neue Ernte heran. Zudem sind die Infektionen zurückgegangen. Es gibt Freiheiten für Geimpfte und die Politik sagt, die dritte Welle sei gebrochen. Da ist es schwer zu sehen, wie es den Menschen in Indien und in anderen armen Ländern gerade ergeht. Wie wir täglich aus den Medien erfahren, sieht es in Indien schlimm aus. Die Pandemie schlägt mit voller Kraft zu. Mit mehr als 400.000 Neuinfektionen und mehr als 3000 Toten pro Tag ist Indien trauriger Spitzenreiter der Pandemie. Die medizinische Versorgung war vor Covid-19 schon dürftig, jetzt ist sie total zusammengebrochen. Es fehlt an Betten, Beatmungsgeräten und Sauerstoff. Die Menschen ersticken auf der Straße, die zum Krankenhaus führt. Es spielen sich herzzerreißende Szenen ab. Die Verbrennungsplätze für die Toten sind überfüllt und der Transport dorthin wird täglich teurer. Unsere Dörfer sind nicht so stark betroffen, weil niemand raus oder rein darf. So bleiben die Bewohner unter sich, können keinen Arzt aufsuchen und leiden unter Hunger. Das geringe Einkommen der Tagelöhner ist durch den nun schon mehr als ein Jahr dauernden Lockdown weggebrochen. Weil wir in den letzten Jahren in jedem unserer Dörfer einen Brunnen gebohrt haben, gibt es dort wenigstens keine Wasserknappheit. Der Abendunterricht und die Betreuung der Kinder und Familien durch die Nandri- Sozialarbeiter und -Lehrer geht weiter und ist eine große Stütze in der Not. Hier können wir sehr direkt helfen – auch mit Lebensmittelrationen, Desinfektionsmitteln und Masken. Reis und Wasser sind keine Ernährung auf Dauer. Mangelernährte Menschen in schlechten Wohnverhältnissen sind dem Virus hilflos ausgeliefert. Jede Katastrophe trifft zuerst die Armen und ihre Kinder. Kleidung wird auch gebraucht. Hier stehen 18 liebevoll gepackte Koffer, die auf einen Flug warten. Unsere Projektleiterin für die Dörfer und ihre Familie hat sich vor kurzem mit Covid19 infiziert, sie befindet sich auf dem Weg der Besserung und hat die akute Phase überstanden, wir stehen in engem Kontakt. Leider verstarb ihre ältere Schwester. Nachdem mehrere Krankenhäuser sie abgewiesen hatten, ist sie innerhalb von 2 Stunden qualvoll erstickt. Wir machen uns große Sorgen um unsere indischen Partner und um die 500 Kinder und Familien, die auf unsere Hilfe vertrauen. Wir sind aber auch sehr froh, dass wir durch diese langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern jetzt in Zeiten der Not sehr gut helfen können! Die LFHS ist wie alle Schulen im Land immer noch geschlossen. Wir hoffen, dass es bald möglich sein wird, die Kinder zu impfen. Das würde den normalen Schulbetrieb und die Versorgung der Kinder wieder ermöglichen. Das im Januar gestartete online schooling zeigt bescheidene erste Erfolge. Wir werden im Juni, wenn das neue akademische Jahr in Indien beginnt, weitere 25-30 Kinder dafür aufnehmen. Damit wollen wir den Kindern helfen, das bisher Gelernte nicht zu vergessen, den Kontakt zur Schule aufrechtzuerhalten und sie zu motivieren, sobald die Schule wieder öffnen darf, zurückzukommen. Im Moment müssen die Kinder sehr wahrscheinlich arbeiten, um Essen zu erhalten. Die Situation belastet uns hier sehr, weil wir weit weg sind, nicht hindürfen und nur mit Geld und Zuspruch helfen können. Wenn auch Sie helfen können und möchten, sind wir von Herzen dankbar. Jeder Euro ergibt 1 kg Reis, hundert Euro geben einem Kind Zugang zu unseren Online-Klassen. Mit der Hoffnung, dass die Zeiten auch wieder besser werden und wir alle unsere Kinder gesund wiedersehen dürfen, verbleiben wir mit besten Wünschen und lieben Grüßen Ihre Monika Gerbas und Steffen RoehnBleiben Sie gesund, lassen Sie sich impfen.Der Impfstoff ist gut verträglich, niemand muss Angst davor haben. Telefon: 06171 / 24354Email : monika.gerbas@gmx.deSpendenkonto: DE05 5125 0000 0007 0234 30

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